Das Verlegen von Glasfaserkabeln in Mehrfamilienhäusern bis zu jeder Wohneinheit ist meist verbunden mit hohen Arbeitskosten, störend für die Kunden und verzögert sich häufig durch langwierige Genehmigungsverfahren bei Gebäude- und Wohnungseigentümern oder lokalen Behörden.

Der Glasfaserausbau mit der auf MoCA Access basierenden InCoax-Technologie reduziert die Kosten und die Komplexität beim Aufbau von FTTH-Netzen.

MoCA kann die vorhandene Koaxialkabel-Infrastruktur effizient nutzen und die bestehenden Anlagen der Netzbetreiber wiederverwenden und bietet zugleich eine FTTH-ähnliche Breitbandkonnektivität.

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Fiber,Pipe,Installation,Below,Street
Fiber,Optic,Cable,Laying,In,The,Ground,,Buried,Cable,For
Bath England August 2020. Fibre optic cable in open ducting in main street with cables being fed in. Cable and connectors. Grey plastic cover. Protective fencing around hole. Concrete hole lid.

Glasfaser bis zum Erweiterungspunkt

FTTep ermöglicht Zugangsnetze der nächsten Generation, die MultiGigabit-Breitbanddienste bereitstellen und Dienstanbietern helfen, Breitbandnetze zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher FTTH-Installationen aufzubauen. Dies ist besonders wichtig für Regionen, in denen Glasfaserkabel aufgrund von baulichen Einschränkungen, fehlenden Leerrohren, mangelndem Zugang zu Wohnungen oder Gebäuden sowie aus technischen Gründen oder Gründen des Denkmalschutzes nicht verlegt werden können.

Das Hauptziel von FTTep ist die Wiederverwendung der Koaxial-Infrastruktur, um Glasfaser-Gigabit-Dienste mit minimalem Implementierungsaufwand zu erweitern. FTTep wird in der Regel in der Nähe des Endnutzers entweder außerhalb oder innerhalb des Gebäudes verlegt, je nach vorhandener Koaxial-Infrastruktur. Die InCoax DPU/Steuereinheit befindet sich am FTTep, wo sie das Glasfaserkabel mit dem Koaxialnetz im Gebäude verbindet.

GPON / XGS-PON-Erweiterung

XGS-PON ist ein verbesserter PON-Standard, der eine symmetrische Datenübertragung von 10 Gbit/s unterstützt und Teil der GPON-Standardfamilie ist, bekannt als Gigabit-fähiges PON.

Bei MDU- und MTU- (Mehrfamilienhaus- und Mehrmieter-Gebäude-) Implementierungen ist die gebäudeinterne Glasfaserinstallation eine Herausforderung. Eine Fiber Access Extension löst diese gebäudeinterne Verbindung über Koaxialnetze. Die Kosten für die Verlegung von Glasfaser vom Hausübergabepunkt (HÜP – oder Building Entry Point BEP) bis zu den einzelnen Einheiten in einem Mehrfamilienhaus können bis zu 40 % der Kosten für die Verlegung von Glasfaser bis zum Gebäude betragen.

Der Technische Report TR-419 des Broadband Forums – „Fiber Access Extension over Existing Copper Infrastructure“ („Fiber Access Extension über eine bestehende Koaxial-Infrastruktur“) – befasst sich mit der MoCA-Zugangstechnologie zur Erweiterung der Glasfaserdienste. Er basiert auf dem bereits existierenden TR-301, der die Funktionalität einer Distribution Point Unit (DPU) definiert.

Die InCoax MoCA Access 2.5-Technologie kommuniziert symmetrisch mit 2,5 Gbit/s auf jedem koaxialen DPU/Controller RF-Kanal (3,2 Gbit/s unter günstigen Bedingungen). Der Koax-Ausgang befindet sich in der Regel im Herzen des Gebäudes, sodass keine interne Verkabelung erforderlich ist.

Aktive Ethernet-Erweiterung

Active Ethernet ist eine Point-to-Point-Technologie (P2P), die einen Service-Switch mit einem Remote L2-Switch verbindet. Ein Netzwerk in einem Gebäude ist in der Regel ein lokales Netzwerk (LAN), das eine Verkabelung vom Remote L2-Switch zu jedem Wohnungseingangspunkt mit RJ-45-Ethernet-Anschluss erfordert.

Die Wiederverwendung von Kupfer-Telefonleitungen ist eine Alternative, hängt aber stark von der Leitungsgeschwindigkeit ab, die von langsamen 100 Mbit/s bis zu 1 Gbit/s variiert – getestet von verschiedenen Betreibern.

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