Einsatz
Die Fiber Access Extension-Technologie von InCoax löst die Herausforderung der „Last Mile“ bei der Bereitstellung von Multi-Gigabit-Breitbanddiensten für Mehrfamilienhäuser (MDUs). Sie vergrößert die Zahl der erreichbaren Immobilien und damit auch den potenziellen Markt für die Betreiber. Sie nutzt die vorhandene Koaxialkabel-Infrastruktur und ist damit eine zeitsparende Alternative zum Verlegen neuer Kabel.
Vergleich von Zugangstechnologien für Gebäudenetzwerke
Indikative Planungsmatrix für Breitbandzugang in MDUs.
In Bestands-Mehrfamilienhäusern geht es bei der Wahl der Zugangstechnologie nicht nur um die maximale Geschwindigkeit. Entscheidend sind auch Kosten, Installationszeit, Zugang zu den Wohnungen, Serviceaktivierung und betriebliche Komplexität.
34 Prozent der Kosten eines Glasfaser-Gebäudenetzes
Indikativer Vergleich auf Grundlage der Annahmen in der Planungsmatrix.
Keine neue Inhouse-Verkabelung vom PoE bis zur Wohnung erforderlich
Nutzt die vorhandene Koaxialinfrastruktur, sofern geeignet.
Symmetrische Multi-Gigabit-Servicefähigkeit
Unterstützt aktuelle Anforderungen an Hochgeschwindigkeits-Breitband in Mehrfamilienhäusern mit umfangreicher Koaxialinfrastruktur.
Nutzen Sie diesen Vergleich als erste Planungsgrundlage. Kontaktieren Sie InCoax für eine gebäudespezifische Bewertung auf Basis der Koaxialtopologie, der Serviceziele und des Bereitstellungsmodells.
Indikativer Planungsvergleich. Die Angaben basieren auf den genannten Annahmen zu den Kosten des Gebäudenetzes und stellen keine verifizierten Ergebnisse aus Kundeninstallationen dar. Tatsächliche Kosten, Leistung und Einsparungen hängen von der Gebäudetopologie, der Kabelqualität, den Arbeitskosten, dem Installationsmodell und den Anforderungen des Netzbetreibers ab. Die tatsächlichen Bedingungen des Gebäudenetzes sind vor Ort zu überprüfen.
Was die Kosten des Gebäudenetzes umfassen
- Bauarbeiten vom Gebäudeeintrittspunkt bis zur Wohnung
- DPU-Port-Zuweisung pro Wohnung
- Kosten für Modem oder Endgerät in der Wohnung
- Indikative Annahmen zu den gebäudeseitigen Komponenten
Was die Kosten nicht umfassen
- Kern- oder Aggregationsnetz des Netzbetreibers
- Tiefbauarbeiten im Außenbereich
- Umsätze aus Kundenabonnements
- Kampagnen zur Serviceinstallation
- Gebäudespezifische Nachbesserungsmaßnahmen
- Steuern, Logistik und lokale Unterschiede bei den Arbeitskosten
KOMPONENTEN FÜR DIE FIBER ACCESS EXTENSIONS MIT MOCA-ACCESS
DPU
Die DPUs (Data Processing Unit) sind aktive Komponenten, die den Datenverkehr im Netz steuern.
Diplexer, TAPs und Splitter
Passive Komponenten zur Anpassung des Koaxialnetzes, um die MoCA AccessTM Datendienste zu unterstützen.
Modem
Das Modem kommuniziert mit dem DPU/Controller und verteilt die Daten auf den gewählten Frequenzbändern – symmetrisch, wenn der Glasfaserdienst dies unterstützt (z .B. XGS-PON).
EMS-Software
Die EMS-Software (Element Management System) steuert den Einsatz und überwacht das System. Des Weiteren verwaltet sie die Bereitstellung der verschiedenen Kundendienste. Es stehen mehrere Verwaltungsoptionen zur Verfügung, z.B. InCoax Manage CLM, Nokia Altiplano oder die Integration in Ihr eigenes EMS (XML-SOAP; Netconf/YANG).
InCoax Manage EMS
RECHTLICHE ASPEKTE BEI DER BEREITSTELLUNG
Koaxialnetze werden seit mehr als 40 Jahren weltweit für terrestrisches Fernsehen sowie Kabel- und Satellitenfernsehen eingesetzt.
Bauvorschriften und gesetzliche Regelungen unterscheiden sich von Kontinent zu Kontinent und von Staat zu Staat. Welche Rechte und Pflichten habe ich bei der Nutzung eines bestehenden Netzes? Wem gehört das Netz? Welche rechtlichen Aspekte muss ich berücksichtigen, wenn ich ein Fiber Access Extension-Netz unter Nutzung der vorhandenen gebäudeinternen Koaxialinfrastruktur installiere?
Ende 2021 untersuchte beispielsweise die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC), ob bestimmte Arten von Breitbandvereinbarungen zwischen Gebäudeeigentümern und Anbietern den Wettbewerb beeinträchtigen könnten. Dazu gehörten Vereinbarungen zur Umsatzbeteiligung sowie exklusive Verkabelungs- und Marketingvereinbarungen zwischen Gebäudeeigentümern und Anbietern. Solche Verträge können andere Breitbandanbieter vom Markt ausschließen, die Auswahlmöglichkeiten für Mieter einschränken und möglicherweise zu höheren Preisen führen. Die neu verabschiedeten Regelungen sorgen für mehr Transparenz, Wettbewerb und Wahlfreiheit bei Breitbanddiensten für Mieter in Wohn- und Bürogebäuden. Lesen Sie hier die News.
Wir haben Informationen aus mehreren Ländern zusammengetragen, um Ihnen einen ersten Überblick über die jeweiligen Vorschriften zu geben und Ihnen den Einstieg in Ihr Projekt zu erleichtern. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
RICHTLINIEN FÜR DIE STANDORTINSPEKTION
Die Prüfung der aktuellen Koaxialnetzinfrastruktur und -komponenten ist einer der wichtigsten Schritte für den erfolgreichen Start Ihres Fiber Access Extension Projekts. InCoax kann Ihnen eine umfassende Methodik zur Strukturierung Ihrer Standortinspektion zur Verfügung stellen, zur Dokumentation und Abstimmung mit den bestehenden Stakeholdern.
Kontaktieren Sie uns, um Ihr digitales Exemplar und eine persönliche Beratung zu erhalten, damit Sie bei Ihrem bevorstehenden Projekt Zeit und Geld sparen.
RICHTLINIEN FÜR KOAXIALNETZE
Die InCoax-Richtlinien für Koaxialnetze enthalten detaillierte Richtlinien für den Aufbau von Koaxialnetzen auf der Grundlage traditioneller Netzinfrastrukturen für den europäischen oder nordamerikanischen Markt. Sie bieten einen vollständigen Leitfaden für die Einrichtung Ihrer Glasfasererweiterung mit MoCA AccessTM und dem bestehenden Koaxialnetz im Gebäude.
Kontaktieren Sie uns gerne, um Ihr digitales Exemplar zu erhalten, das Ihnen einen schnellen Start in Ihr Fiber Access Extension Projekt ermöglicht.
InCoax erfindet die Konnektivität, für eine intelligente und kosteneffiziente Hochleistungs-Glasfaserzugangserweiterung in bestehenden Koaxialnetzen, neu.
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