Fiber Access extension – Symmetrischen Gigabit-Glasfaser-Rollout in Deutschland beschleunigen!

Die BREKO Marktanalyse 2019 ging davon aus, dass die Nachfrage nach Breitbandkapazitäten in Deutschland von 100 Mbit/s auf mindestens 500 Mbit/s im Jahr 2025 steigen würde. Beeinflusst durch die Pandemie wurde in der darauffolgenden Studie von 2020 hervorgehoben, dass auch die Stabilität von Internetdiensten sowie Down- und Upload-Bandbreiten immer wichtiger werden. Dieser Trend wird sich fortsetzen – und bereits in wenigen Jahren werden deutlich mehr Haushalte symmetrische Gigabitgeschwindigkeiten benötigen als bisher.

Ältere Technologien, wie auch DOCSIS, können die Anforderungen an symmetrische Down- und Upload-Geschwindigkeiten jedoch nur bedingt erfüllen. Da die gebäudeinternen TV-Netze aufgrund der Umstellung von analogen auf digitale TV-Dienste und der Aufrüstung des DOCSIS-Netzspektrums darauf ausgelegt wurden, höhere Frequenzspektren zu unterstützen, können Koaxialnetze dadurch auf innovativere Weise genutzt werden – insbesondere in Mehrfamilienhäusern.

Für FTTH-Betreiber (Fiber to the Home) ist die Unterzeichnung eines Breitbandvertrags mit einem Einfamilienhaushalt ein relativ einfacher Prozess im Vergleich zur Unterzeichnung eines Vertrags mit einem Kunden in einem Mehrfamilienhaus, da im letztgenannten Fall die Zustimmung der Gebäude- und Wohnungseigentümer für Genehmigungen und Bauarbeiten erforderlich ist. Laut Wohnungsstatistik von Eurostat leben 70 Prozent der Bevölkerung in der EU in Mehrfamilienhäusern. Eine Zahl des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt, dass es in Deutschland mehr als 43 Millionen Wohnungen gibt. Möchte man die Gigabitziele ohne ergänzende Technologien zur Glasfaser, wie etwa Glasfasererweiterungsmodule, erreichen, stellt dies eine enorme Herausforderung dar. Die Multimedia over Coax Alliance (MoCA) Access-Technologie bietet hier jedoch eine effektive und kostengünstige Lösung, um die gesetzten Ziele als Ergänzung zu FTTH zu erreichen.


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